Wohnung auf Zeit vermieten: Ein einfacher Leitfaden für Vermieter
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Wohnung auf Zeit vermieten: Ein einfacher Leitfaden für Vermieter

Anton
23 Min. Lesezeit

Eine Wohnung auf Zeit zu vermieten, klingt nach einer klugen Idee. Statt sich lange an einen Mieter zu binden, bieten Sie ein möbliertes Zuhause für einige Wochen oder Monate an. Besonders in einer Stadt wie Hannover ist das oft eine Goldgrube. Es ist perfekt für Leute, die nur für eine begrenzte Zeit hier sind. Denken Sie an Monteure, Projektmitarbeiter oder die vielen Messegäste.

Vermietung auf Zeit: Lohnt sich das für mich überhaupt?

Klar, eine Wohnung zeitweise zu vermieten kann eine super Einnahmequelle sein. Aber bevor Sie loslegen, sollten wir kurz prüfen, ob dieses Modell wirklich zu Ihnen passt. Es ist mehr als nur eine Alternative zur klassischen Langzeitmiete. Es ist ein eigenes kleines Geschäftsmodell. Es verspricht mehr Flexibilität und oft höhere Mieteinnahmen. Aber es erfordert auch mehr persönlichen Einsatz.

Der Markt für möblierte Wohnungen boomt. Was früher selten war, ist heute ein großer Trend. In den letzten zehn Jahren ist der Anteil möblierter Wohnungen in großen deutschen Städten stark gestiegen. In Berlin zum Beispiel hat er sich auf fast 25 Prozent vervierfacht. Mietaufschläge von bis zu 100 Prozent im Vergleich zu leeren Wohnungen waren normal. Diese Zahlen zeigen: Die Nachfrage ist riesig. Mehr zur Marktentwicklung beim Zeitwohnen finden Sie bei vdpresearch.de.

Für wen rechnet sich das Modell besonders?

Die Vermietung auf Zeit ist nicht für jeden Eigentümer ideal. Es lohnt sich vor allem dann, wenn in Ihrer Stadt viel los ist.

  • Standorte mit starker Wirtschaft: In Städten wie Hannover gibt es große Firmen, Messen und viele Projekte. Hier gibt es eine ständige Nachfrage.
  • Eigentümer, die Flexibilität lieben: Sie wollen die Wohnung vielleicht selbst nutzen? Oder Sie möchten sich nicht jahrelang an einen Mieter binden? Dann ist dieses Modell genau richtig für Sie.
  • Vermieter mit einem Händchen für Service: Sie haben öfter mit Ihren Gästen zu tun als bei der Langzeitmiete. Ein freundliches Wort und guter Service sind hier der Schlüssel zum Erfolg und zu guten Bewertungen.

Ein Beispiel aus der Praxis: Ein IT-Berater hat ein Projekt für sechs Monate in Hannover. Er sucht eine komplett ausgestattete Wohnung. Er will nur mit seinem Koffer einziehen. Er will sich nicht um Möbel, Töpfe oder Internet kümmern. Genau hier kommen Sie ins Spiel.

Die wichtigsten Begriffe kurz und einfach erklärt

Es ist wichtig, die grundlegenden Unterschiede zu kennen. So vermeiden Sie rechtliche Probleme. Davon hängt ab, welche Gesetze und Regeln für Sie gelten.

Zeitmietvertrag vs. Ferienwohnung Ein qualifizierter Zeitmietvertrag nach dem BGB ist für längeres, aber befristetes Wohnen gedacht. Dafür brauchen Sie einen festen Grund. Zum Beispiel, wenn Sie nach der Mietzeit die Wohnung selbst brauchen (Eigenbedarf). Die kurzfristige Vermietung an Touristen nennt man Ferienwohnung. Hier sind die Regeln oft viel strenger. Ein Stichwort ist das Zweckentfremdungsverbot. Es soll verhindern, dass Wohnraum zu Ferienunterkünften wird.

Untermiete vs. Hauptmiete Ganz einfach: Wenn Sie selbst Mieter sind und ein Zimmer oder die ganze Wohnung weitervermieten, ist das eine Untermiete. Dafür brauchen Sie aber immer die Erlaubnis Ihres Vermieters! Wenn Sie der Eigentümer der Wohnung sind, sind Sie der Hauptvermieter. Sie schließen den Vertrag direkt mit Ihrem Gast.

Wer sind eigentlich Ihre möglichen Mieter?

Ihr Erfolg hängt davon ab, ob Sie die richtigen Leute ansprechen. Je nach Lage, Preis und Ausstattung Ihrer Wohnung kommen verschiedene Zielgruppen infrage.

  • Monteure und Handwerker: Sie brauchen oft für mehrere Wochen oder Monate eine praktische und günstige Bleibe in der Nähe ihrer Baustelle.
  • Projektmitarbeiter und Berater: Diese Gruppe legt Wert auf eine bequeme, gut ausgestattete Wohnung mit schnellem WLAN für einen längeren geschäftlichen Aufenthalt.
  • Messegäste und Aussteller: Besonders in Messestädten wie Hannover ist das eine riesige Zielgruppe! Sie suchen für ein bis zwei Wochen eine Alternative zum teuren Hotelzimmer.
  • Studierende oder Praktikanten: Sie brauchen eine Unterkunft für ein oder zwei Semester.
  • Menschen in einer Übergangsphase: Jemand, der neu in die Stadt zieht oder sich getrennt hat und schnell eine Übergangslösung braucht.

Mit diesem Wissen sind Sie gut vorbereitet für die nächsten Schritte. Ein klares Verständnis der Grundlagen hilft Ihnen, Ihre Wohnung erfolgreich und ohne Probleme auf Zeit zu vermieten. Für einen tieferen Einblick lesen Sie auch unseren Beitrag zum Thema Mieten auf Zeit.

Rechtliche Hürden & Steuern: So geht's richtig

Wer eine Wohnung auf Zeit vermieten will, denkt schnell an „Recht“ und „Steuern“. Das klingt komplizierter, als es ist. Keine Sorge, mit den richtigen Informationen ist das alles machbar. Ein solides Grundwissen schützt Sie vor teuren Fehlern. So steht Ihr Vermietungsgeschäft von Anfang an auf sicheren Beinen.

Ein wichtiger Punkt ist das Zweckentfremdungsverbot. Dieses Gesetz gibt es in vielen deutschen Städten, auch in Hannover. Es soll verhindern, dass knapper Wohnraum für Touristen genutzt wird. Klären Sie also zuerst die Regeln Ihrer Stadt.

Je nachdem, wie Sie vermieten, brauchen Sie vielleicht eine Genehmigung. Es macht einen großen Unterschied, ob Sie für Monate an einen Projektmitarbeiter vermieten oder täglich an Touristen.

Der richtige Mietvertrag ist entscheidend

Der Mietvertrag ist das Herzstück Ihrer Vermietung. Hier halten Sie alle Rechte und Pflichten fest. So sichern Sie sich rechtlich ab. Aber Achtung: Es gibt nicht den einen Vertrag für alle Fälle. Welcher Vertrag der richtige ist, hängt von Ihrer Zielgruppe und der Mietdauer ab.

Dieser Entscheidungsbaum hilft Ihnen, den richtigen Weg für Ihre Situation zu finden:

Ein Entscheidungsbaum zur Wohnung auf Zeit Vermietung, der die Klassifizierung in Ferienwohnung, Business-Apartment und unbefristete Miete darstellt.

Die Grafik zeigt: Eine klare Trennung zwischen Vermietung an Touristen (Ferienwohnung), geschäftlicher Nutzung (Business-Apartment) und privater Langzeitmiete ist für die rechtliche Einordnung sehr wichtig.

  • Qualifizierter Zeitmietvertrag (§ 575 BGB): Das ist Ihr Werkzeug für längere, aber klar befristete Vermietungen. Ein typischer Fall: Ein Mitarbeiter ist für ein sechsmonatiges Projekt in der Stadt. Wichtig ist: Sie müssen im Vertrag einen erlaubten Grund für die Befristung nennen. Zum Beispiel, dass Sie die Wohnung nach der Mietzeit selbst brauchen. Fehlt dieser Grund, gilt der Vertrag als unbefristet!
  • Mietvertrag für Feriengäste: Dieser Vertrag ist für kurze, touristische Aufenthalte. Hier gelten die strengen Regeln des normalen Mietrechts nicht. Dafür gelten aber oft die Vorschriften zum Zweckentfremdungsverbot.

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Unterschiede noch einmal kurz zusammen.

Übersicht der Mietverträge für Wohnen auf Zeit

Diese Tabelle vergleicht die wichtigsten Merkmale von Zeitmietverträgen und Verträgen für Feriengäste. So finden Sie schnell den passenden Vertrag für Ihre Zielgruppe.

MerkmalQualifizierter Zeitmietvertrag (§ 575 BGB)Mietvertrag für Feriengäste
ZielgruppeGeschäftsreisende, Projektmitarbeiter, PendlerTouristen, Urlauber, Messegäste
MietdauerMeist mehrere Monate bis wenige JahreWenige Tage bis einige Wochen
KündigungsschutzHoher Schutz für den MieterGeringer bis kein Kündigungsschutz
BefristungsgrundZwingend erforderlich (z.B. Eigenbedarf)Nicht erforderlich
Anwendbares RechtAllgemeines Mietrecht (BGB)Oft eher Beherbergungsrecht
ZweckentfremdungMeist unproblematisch, da als Wohnen gewertetGenehmigungspflichtig je nach Stadt/Gemeinde

Wie Sie sehen, sind die Unterschiede groß. Der falsche Vertrag kann schnell zu rechtlichen Problemen führen. Ein genauer Blick lohnt sich also.

Auch die Mietkaution ist ein wichtiger Punkt im Vertrag. Sie dient Ihnen als Sicherheit für mögliche Schäden. Für Mieter, die hier Hilfe suchen, kann ein Mietkautionskredit eine Möglichkeit sein.

Tipp aus der Praxis: Eine genaue Liste des Inventars als Anhang zum Mietvertrag ist Gold wert. Machen Sie vor dem Einzug Fotos vom Zustand der Wohnung und der Möbel. So vermeiden Sie später Streit über Kratzer und Schäden.

Steuern bei der Vermietung auf Zeit – kein Grund zur Panik

Jeder Euro, den Sie mit der Vermietung verdienen, ist steuerpflichtig. Die gute Nachricht: Sie können auch viele Kosten absetzen. Das senkt Ihre Steuerlast oft deutlich.

Ihre Mieteinnahmen gehören in die Anlage V (Vermietung und Verpachtung) Ihrer Steuererklärung. Davon ziehen Sie alle Ausgaben ab, die mit der Wohnung zu tun haben. Das sind zum Beispiel:

  • Abschreibung (AfA): Die Kosten für die Wohnung und die Möbel können Sie über mehrere Jahre verteilt abschreiben.
  • Laufende Kosten: Zinsen für den Immobilienkredit, Grundsteuer, Versicherungen und Nebenkosten.
  • Werbungskosten: Ausgaben für Anzeigen auf Portalen, Maklergebühren oder professionelle Fotos.
  • Reparaturen und Instandhaltung: Alle Kosten, um die Wohnung in gutem Zustand zu halten.

Eine Studie aus München zeigte, dass möblierte Wohnungen im Schnitt nur an 113 Tagen im Jahr gebucht waren. Ganze 32 Prozent der Angebote erhielten gar keine Buchung. Das zeigt, wie wichtig eine realistische Rechnung von Einnahmen und Ausgaben ist, um am Ende wirklich Gewinn zu machen.

Umsatzsteuer: Die Kleinunternehmerregelung als Hilfe

Normalerweise fällt auf Mieteinnahmen keine Umsatzsteuer an. Anders ist es bei der kurzfristigen Vermietung an ständig wechselnde Gäste – also dem klassischen Ferienwohnungs-Modell. Hier kann schnell eine Umsatzsteuerpflicht entstehen.

Dafür gibt es eine einfache Lösung: die Kleinunternehmerregelung. Lagen Ihre umsatzsteuerpflichtigen Einnahmen im Vorjahr unter 22.000 Euro und im laufenden Jahr voraussichtlich unter 50.000 Euro, können Sie diese Regelung nutzen.

Das bedeutet: Sie müssen keine Umsatzsteuer an das Finanzamt zahlen. Dafür dürfen Sie aber auch keine Vorsteuer aus Ihren Rechnungen (z.B. für neue Möbel) ziehen. Für die meisten privaten Vermieter ist das der einfachste Weg.

Ein Gespräch mit einem Steuerberater ist eine gute Investition, um rechtlich sicher zu sein. Wichtig für den Start ist aber: Kennen Sie die Grundlagen und sammeln Sie alle Belege von Anfang an sorgfältig. Einen passenden Muster-Mietvertrag für eine möblierte Wohnung und weitere Tipps finden Sie direkt bei uns im Blog.

So statten Sie Ihre Wohnung clever aus

Die richtige Ausstattung ist sehr wichtig, wenn Sie eine Wohnung auf Zeit vermieten. Sie entscheidet, ob sich Ihre Gäste wohlfühlen und gerne wiederkommen. Dabei geht es nicht um Luxus, sondern um eine kluge, nützliche Einrichtung. Sie sollte genau zu Ihrer Zielgruppe passen.

Helles Studio-Apartment mit Küchenzeile, Esstisch, Sofa und Bett. Ideal für Wohnen auf Zeit.

Mein Rat: Denken Sie praktisch. Ihre Möbel sollten robust, pflegeleicht und zeitlos sein. Ein stabiles Bett mit einer guten Matratze ist die absolute Grundlage. Das ist besonders wichtig für Gäste, die nach einem langen Arbeitstag einfach nur gut schlafen wollen.

Das Herzstück: Küche und Bad

Eine gut ausgestattete Küche ist für viele Mieter auf Zeit ein wichtiger Grund. Sie entscheiden sich deshalb gegen ein anonymes Hotelzimmer. Hier können sie sich selbst versorgen und viel Geld sparen. Sorgen Sie dafür, dass die Grundausstattung stimmt.

Die Küchen-Checkliste für zufriedene Gäste:

  • Grundausstattung: Töpfe, Pfannen, Geschirr, Besteck und Gläser sollten für die maximale Personenzahl da sein.
  • Geräte: Kühlschrank, Kochfeld, Mikrowelle und Wasserkocher sind Pflicht. Eine Kaffeemaschine ist ein gern gesehener Bonus, der den Morgen rettet.
  • Die kleinen Helfer: Vergessen Sie nicht die Dinge, an die man erst denkt, wenn man sie braucht: Schneidebretter, scharfe Messer, Dosenöffner, Korkenzieher und Geschirrtücher.

Im Bad sind zwei Dinge besonders wichtig: Sauberkeit und Nutzen. Genug Handtücher, ein Föhn und genug Ablageflächen sind selbstverständlich. Ein Spiegelschrank ist sehr nützlich, weil er Stauraum für die persönlichen Sachen Ihrer Gäste bietet.

Wohn- und Schlafbereich: Gemütlichkeit mit Funktion

Im Wohnbereich sollte ein bequemes Sofa stehen. Ideal ist es, wenn es auch als zusätzliche Schlafmöglichkeit dient. Ein kleiner Schreibtisch ist ein großer Vorteil, besonders für Geschäftsreisende oder Projektmitarbeiter. Niemand arbeitet gerne lange am Küchentisch.

Für den Schlafbereich gilt: Weniger ist oft mehr. Ein solides Bett, ein Nachttisch mit Leselampe und ein Kleiderschrank oder eine Kommode – mehr braucht es nicht.

Tipp aus der Praxis: Verdunklungsvorhänge oder Jalousien sind eine kleine Investition mit großer Wirkung. Besonders für Schichtarbeiter oder Gäste mit leichtem Schlaf ist das ein echter Gewinn. Das wird Ihnen in den Bewertungen gedankt werden.

Die unsichtbaren, aber wichtigen Extras

Neben den Möbeln gibt es ein paar unsichtbare Helfer. Sie machen den Aufenthalt erst richtig angenehm und entscheiden über die Zufriedenheit Ihrer Gäste.

  • Schnelles & stabiles WLAN: Das ist heute keine Option mehr, sondern absolute Pflicht. Sorgen Sie für eine zuverlässige Verbindung. Legen Sie das Passwort gut sichtbar in die Wohnung.
  • Waschmaschine: Bei längeren Aufenthalten ist eine Waschmaschine in der Wohnung oder im Haus ein großer Vorteil. Das gibt oft den Ausschlag für Ihre Unterkunft.
  • Putzutensilien: Stellen Sie Staubsauger, Besen und Wischmopp bereit. So können Ihre Gäste die Wohnung zwischendurch selbst sauber halten und fühlen sich wohler.

Die Bedürfnisse Ihrer Gäste können sich unterscheiden. Wenn Sie zum Beispiel eine Wohnung für Monteure ausstatten, sind Einzelbetten oft besser als ein großes Doppelbett. In unserem Blog erfahren Sie mehr darüber, wie Sie die perfekte Wohnung für Monteure einrichten.

Kosten kalkulieren und clever von der Steuer absetzen

Klar, die erste Ausstattung einer Wohnung kann teuer sein. Machen Sie eine genaue Liste und vergleichen Sie Preise. Es muss nicht immer die teuerste Marke sein. Oft gibt es gute und haltbare Alternativen.

Die gute Nachricht: Die Kosten für die Einrichtung können Sie komplett von der Steuer absetzen. Möbel und Geräte, die weniger als 800 Euro (netto) kosten, können Sie sofort im Jahr des Kaufs komplett absetzen.

Teurere Anschaffungen, wie eine Einbauküche oder ein hochwertiges Bett, schreiben Sie über mehrere Jahre ab. Diese Abschreibung mindert Ihr zu versteuerndes Einkommen und senkt Ihre Steuerlast spürbar. Wichtig ist nur: Heben Sie alle Rechnungen und Belege sorgfältig auf.

Den richtigen Mietpreis finden und erfolgreich werben

Wenn Sie eine Wohnung auf Zeit vermieten, hängt Ihr Erfolg von zwei Dingen ab: dem richtigen Preis und guter Werbung. Ein zu hoher Preis schreckt Interessenten ab. Ein zu niedriger Preis mindert Ihren Gewinn. Es geht darum, die goldene Mitte zu finden. So wird Ihre Wohnung für Mieter attraktiv und Sie haben eine gute Auslastung.

Laptop mit Mietpreiskalender, Smartphone und Notizbuch auf Holztisch, Fokus auf den richtigen Mietpreis.

Der Preis ist mehr als nur eine Zahl. Er ist ein Signal für die Qualität Ihrer Unterkunft. Ein gut durchdachter Preis berücksichtigt alle wichtigen Faktoren. Er passt sich flexibel an den Markt an. So stellen Sie sicher, dass Ihr Angebot gut bleibt.

So berechnen Sie die optimale Miete

Die Preisfindung ist kein Ratespiel, sondern das Ergebnis einer Analyse. Schauen Sie sich zuerst den Markt in Ihrer Stadt genau an. Was verlangen andere Vermieter für ähnliche Wohnungen? Portale wie Airbnb, Booking.com oder spezielle Anbieter für Zeitwohnen geben einen guten ersten Überblick.

Achten Sie dabei besonders auf diese Merkmale, die den Preis bestimmen:

  • Die Lage: Eine zentrale Wohnung in Hannover-Mitte ist teurer als eine am Stadtrand. Die Nähe zur Messe, zu großen Firmen oder zum Nahverkehr ist ein großer Vorteil.
  • Größe und Zimmeranzahl: Mehr Platz und getrennte Schlafzimmer rechtfertigen einen höheren Preis. Das gilt besonders für Familien oder kleine Teams.
  • Ausstattung: Eine moderne Küche, schnelles WLAN, ein eigener Parkplatz oder eine Waschmaschine sind starke Argumente für eine höhere Miete.
  • Saisonale Nachfrage: Während großer Messen oder in den Sommermonaten können Sie die Preise anheben. In ruhigeren Zeiten sollten Sie flexibel bleiben und die Miete vielleicht etwas senken.

Mein Tipp aus der Praxis: Bieten Sie gestaffelte Preise an. Ein Mieter, der nur eine Woche bleibt, zahlt pro Nacht mehr als jemand, der für drei Monate bucht. Wochen- und Monatsrabatte sind ein starkes Argument, um längere Buchungen zu bekommen und Leerstand zu vermeiden.

Auch die allgemeine Mietpreisentwicklung spielt eine Rolle. Die Wohnkosten in Deutschland sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Laut einem Bericht des Deutschen Mieterbundes waren rund 13,2 Prozent der Bevölkerung durch hohe Wohnkosten stark belastet. Das betrifft nicht nur Geringverdiener, sondern auch die Mittelschicht. Mehr dazu lesen Sie im aktuellen Mietenreport des Deutschen Mieterbundes. Diese Marktlage zeigt, dass möblierte Wohnungen auf Zeit eine gefragte Alternative sind.

Die besten Plattformen für Ihr Inserat

Sobald der Preis steht, muss die Wohnung vermietet werden. Die Wahl der richtigen Plattformen ist hier entscheidend. Jede Plattform spricht ein anderes Publikum an.

Vergleich von Vermarktungsplattformen

Ein Überblick über die Vor- und Nachteile der wichtigsten Online-Plattformen zur Vermietung Ihrer Wohnung auf Zeit.

PlattformZielgruppeGebührenstrukturVorteileNachteile
AirbnbTouristen, Geschäftsreisende, Kurzzeitmieter%-Anteil pro Buchung (für Gast & Gastgeber)Riesige Reichweite, einfache BedienungHohe Konkurrenz, Servicegebühren
Booking.comHauptsächlich Touristen und HotelgästeHöhere Kommission für VermieterEnorme globale SichtbarkeitOft Fokus auf sehr kurze Aufenthalte
Wunderflats / HomelikeBusiness-Kunden, Expats, ProjektmitarbeiterServicegebühr für Mieter, oft monatsbasiertZielgruppe für längere Aufenthalte, geprüfte MieterGeringere Reichweite als die großen Portale
KleinanzeigenLokale Mieter, PrivatpersonenKostenlos, Zusatzoptionen buchbarDirekter Kontakt, keine ProvisionHoher Aufwand bei der Prüfung von Anfragen

Mein Rat: Verlassen Sie sich nicht nur auf eine Plattform. Eine Präsenz auf mehreren Portalen erhöht Ihre Sichtbarkeit stark. Ein Channel-Manager ist eine gute Investition. Er synchronisiert die Kalender automatisch und vermeidet Doppelbuchungen.

Das perfekte Inserat erstellen

Ihr Inserat ist Ihre digitale Visitenkarte. Es muss überzeugen, Vertrauen schaffen und die richtigen Erwartungen wecken. Ein gutes Inserat besteht aus drei Teilen: einem guten Titel, tollen Fotos und einem ehrlichen Text.

Titel, der Neugier weckt

Der Titel ist das Erste, was mögliche Mieter sehen. Vermeiden Sie langweilige Beschreibungen wie „Schöne 2-Zimmer-Wohnung“. Seien Sie konkret und zeigen Sie Ihre Stärken.

  • Für Geschäftsreisende: „Modernes Business-Apartment mit Parkplatz & WLAN nähe Messe“
  • Für Monteure: „Geräumige Monteurwohnung für 4 Personen mit Küche & Garten“
  • Für Touristen: „Gemütliche Altbauwohnung im Herzen von Linden-Nord“

Fotos, die eine Geschichte erzählen

Gute Fotos sind Ihr wichtigstes Verkaufsargument. Punkt. Investieren Sie in professionelle Bilder. Oder nehmen Sie sich die Zeit, bei gutem Tageslicht helle und einladende Fotos zu machen. Zeigen Sie jedes Zimmer aus verschiedenen Winkeln. Vergessen Sie nicht die Details, die den Unterschied machen – den Balkon, die Kaffeemaschine, den Arbeitsplatz.

Ein Text, der überzeugt

Beschreiben Sie Ihre Wohnung ehrlich und genau. Wer ist Ihr Wunschmieter? Sprechen Sie ihn direkt an. Listen Sie die wichtigsten Ausstattungsmerkmale und die Vorteile der Lage auf. Erklären Sie, was Ihre Wohnung besonders macht. Eine klare Struktur mit kurzen Absätzen und Stichpunkten hilft Lesern, die Infos schnell zu finden.

Wenn Sie gezielt eine Monteurwohnung vermieten, sollten Sie zum Beispiel auf praktische Dinge eingehen. Das sind Einzelbetten, Parkplätze für Transporter und eine voll ausgestattete Küche. Das sind die Dinge, die für diese Zielgruppe wirklich zählen.

Von der Übergabe bis zur Reinigung: So läuft der Vermieter-Alltag rund

Ein gutes Inserat ist die halbe Miete. Aber der wahre Erfolg beim Vermieten auf Zeit zeigt sich im reibungslosen Ablauf. Wenn von der Buchung bis zur Abreise alles gut läuft, sind die Gäste glücklich. Das bringt Ihnen gute Bewertungen und weniger Stress. Es sind diese kleinen, gut durchdachten Abläufe, die am Ende den großen Unterschied machen.

Der Prozess startet direkt nach der Buchungsbestätigung, nicht erst bei der Ankunft des Gastes. Eine klare, freundliche Kommunikation schafft sofort Vertrauen. Sie beugt auch möglichen Missverständnissen vor.

Die Kommunikation mit Gästen professionell gestalten

Gute Kommunikation ist das Wichtigste. Ihre Gäste sollen sich gut betreut fühlen, bevor sie überhaupt ankommen. Mein Tipp: Erstellen Sie sich standardisierte, aber persönliche Nachrichten. Das spart Ihnen viel Zeit und sorgt dafür, dass Sie nichts Wichtiges vergessen.

Meine bewährte Textvorlage für die Buchungsbestätigung:

„Hallo [Name des Gastes], vielen Dank für Ihre Buchung vom [Anreisedatum] bis [Abreisedatum]! Ich freue mich, Sie bald in Hannover begrüßen zu dürfen.

In den nächsten Tagen erhalten Sie von mir eine weitere Nachricht mit allen wichtigen Informationen zur Anreise und Schlüsselübergabe.

Falls Sie vorab Fragen haben, melden Sie sich einfach.

Beste Grüße, [Ihr Name]“

Ein paar Tage vor der Anreise schicken Sie dann eine E-Mail mit allen Details. Diese sollte wirklich jede mögliche Frage schon im Voraus beantworten.

Checkliste für die Anreise-Infos – das muss rein:

  • Genaue Adresse: Unbedingt mit Stockwerk und Lage der Wohnung im Haus (z.B. „2. OG links“).
  • Check-in-Anleitung: Wo und wie gibt es den Schlüssel? (z.B. „Der Schlüssel ist in der Schlüsselbox neben der Tür. Der Code lautet 1234.“)
  • WLAN-Passwort: Für 99 % der Gäste das Wichtigste.
  • Parkmöglichkeiten: Eine Information, für die Ihnen jeder Gast mit Auto dankbar sein wird.
  • Ihre Kontaktdaten: Eine Handynummer für Notfälle.

Diese einfache Struktur verringert Rückfragen und sorgt für einen entspannten Start in den Aufenthalt.

Schlüsselübergabe: clever und flexibel lösen

Die Schlüsselübergabe muss gut geplant sein. Sie können nicht immer persönlich vor Ort sein, um Ihre Gäste zu begrüßen. Zum Glück gibt es gute Alternativen. Sie machen Ihnen und Ihren Gästen das Leben leichter.

  • Die persönliche Übergabe: Das ist immer noch die beste Methode, wenn Sie die Zeit haben. Sie können dem Gast die Wohnung zeigen, Besonderheiten erklären und eine persönliche Verbindung aufbauen. Das schafft Vertrauen und führt oft zu besseren Bewertungen.
  • Die Schlüsselbox (Schlüsselsafe): Das ist die beliebteste und flexibelste Methode. Der Gast kann anreisen, wann er will – auch mitten in der Nacht. Sie müssen nicht anwesend sein.
  • Smart Lock (intelligentes Türschloss): Das ist die moderne Lösung. Gäste öffnen die Tür per App oder mit einem einmaligen Code. Sie behalten die volle Kontrolle und können den Zugang zeitlich begrenzen.

Tipp aus der Praxis: Eine Schlüsselbox ist eine kleine Investition, die sich sofort lohnt. Sie gewinnen enorme Flexibilität, und Ihre Gäste lieben die unkomplizierte Anreise. Kaufen Sie ein stabiles Modell und ändern Sie den Code regelmäßig!

Die Wohnungsübergabe mit Checkliste dokumentieren

Egal ob Ein- oder Auszug – eine saubere Dokumentation schützt Sie vor Diskussionen über Schäden oder fehlendes Inventar. Eine genaue Checkliste ist hier Gold wert. Sie gehen sie entweder gemeinsam mit dem Gast oder für sich selbst durch.

Die wichtigsten Punkte für Ihr Übergabeprotokoll:

  1. Zählerstände ablesen: Strom, Wasser und Heizung (falls Sie nicht pauschal abrechnen).
  2. Zustand der Räume prüfen: Wände, Böden, Fenster – kurz auf sichtbare Schäden kontrollieren.
  3. Funktion der Geräte testen: Funktionieren Herd, Kühlschrank, Fernseher und natürlich das WLAN?
  4. Inventar abgleichen: Ist alles da, was auf Ihrer Liste steht (Geschirr, Handtücher etc.)? Und ist es ganz?
  5. Schlüsselanzahl festhalten: Notieren, wie viele Schlüssel übergeben wurden.

Lassen Sie sich das Protokoll am besten vom Gast unterschreiben. Für zusätzliche Sicherheit können Sie bei Einzug einfach ein paar Fotos vom Zustand der Wohnung machen. Das hilft sehr.

Reinigung organisieren: selbst machen oder abgeben?

Sauberkeit ist kein Luxus, sondern ein absolutes Muss. Eine blitzblanke Wohnung ist einer der wichtigsten Faktoren für eine 5-Sterne-Bewertung. Die Frage ist nur: Putzen Sie selbst oder geben Sie die Aufgabe ab?

  • Selbst reinigen: Die günstige Variante. Sie haben die volle Kontrolle über das Ergebnis. Das klappt gut, wenn Sie in der Nähe wohnen und die Zeit dafür haben.
  • Reinigungsfirma beauftragen: Das kostet Geld, spart Ihnen aber wertvolle Zeit. Es garantiert auch einen konstant hohen Standard. Sobald Sie mehrere Wohnungen haben oder nicht vor Ort sind, ist das die einzig sinnvolle Lösung.

Die Reinigungskosten können Sie entweder direkt in den Mietpreis einrechnen oder als separate Gebühr im Inserat angeben. Hauptsache, Sie kommunizieren es offen.

Absicherung mit Kaution und Versicherung

Selbst bei den besten Gästen kann mal ein Glas herunterfallen. Damit Sie nicht auf den Kosten sitzen bleiben, ist eine gute Absicherung wichtig.

Die Mietkaution ist Ihr wichtigster Schutz. Sie deckt mögliche Schäden oder auch mal fehlende Zahlungen ab. Im Vermieter-Alltag ist der richtige Umgang mit der Kaution wichtig. Es gibt übrigens auch Lösungen für Mieter, die eine Mietkaution finanzieren müssen. Das macht für Sie als Vermieter aber keinen Unterschied. Die Höhe sollte fair sein – bei längeren Aufenthalten hat sich eine Monatsmiete bewährt.

Zusätzlich zur Kaution sind Versicherungen ein Muss. Eine Vermieter-Haftpflichtversicherung schützt Sie, falls sich ein Gast in Ihrer Wohnung verletzt. Ebenso wichtig ist eine Hausratversicherung, die ausdrücklich die Vermietung an wechselnde Gäste abdeckt. So schützen Sie Ihr Inventar. Klären Sie mit Ihrer Versicherung, ob Ihr Schutz für die Vermietung auf Zeit ausreicht. Mehr dazu, wann Sie die Kaution zurückzahlen müssen, finden Sie in unserem Beitrag Mietkaution wann zurück.

Die brennendsten Fragen zur Vermietung auf Zeit

Wer mit der Vermietung auf Zeit beginnt, merkt schnell: Der Alltag hat seine eigenen Regeln. Mit der Zeit tauchen immer wieder dieselben Fragen auf – das ist normal. Damit Sie für die wichtigsten Situationen vorbereitet sind, habe ich die häufigsten Themen hier klar und einfach beantwortet.

Darf ich meine Mietwohnung einfach untervermieten?

Das ist wohl die wichtigste Frage von allen. Die Antwort ist ein klares Nein – außer Sie haben die Erlaubnis Ihres Vermieters. Und Vorsicht: Eine allgemeine Erlaubnis zur Untervermietung reicht oft nicht aus. Das gilt, wenn Sie an ständig wechselnde Gäste wie Touristen vermieten wollen.

Lassen Sie sich die Zustimmung unbedingt schriftlich geben. Wer ohne Erlaubnis des Eigentümers handelt, riskiert erst eine Abmahnung. Im schlimmsten Fall droht die fristlose Kündigung des eigenen Mietvertrags. Gehen Sie hier kein Risiko ein. Ein offenes Gespräch mit dem Vermieter ist immer der beste Weg.

Wie berechne ich den Aufschlag für die Möbel richtig?

Für eine möblierte Wohnung dürfen Sie einen Aufschlag auf die ortsübliche Miete nehmen. Aber wie hoch darf er sein? Eine feste gesetzliche Regel gibt es nicht. In der Praxis haben sich aber zwei Modelle bewährt, die auch vor Gericht standhalten.

  • Das „Hamburger Modell“: Hier schreiben Sie die Kosten für die Möbel über zehn Jahre ab. Zusätzlich schlagen Sie einen Zins von ca. 15 % drauf.
  • Das „Berliner Modell“: Dieses Modell ist etwas einfacher. Sie setzen monatlich 2 % des Zeitwerts der Möbel an. Der Zeitwert sinkt dabei natürlich jedes Jahr.

Beide Methoden sorgen dafür, dass der Wertverlust Ihrer Einrichtung fair ausgeglichen wird. Wichtig ist nur, dass der Aufschlag nachvollziehbar ist.

Ein konkretes Beispiel: Ihre Einrichtung hatte einen Neuwert von 10.000 Euro. Nach dem Berliner Modell könnten Sie im ersten Jahr einen monatlichen Aufschlag von 200 Euro (2 % von 10.000 Euro) verlangen. Im zweiten Jahr sinkt der Zeitwert und damit auch der Aufschlag.

Was mache ich, wenn ein Gast Probleme macht?

Auch das kann leider manchmal vorkommen: Ein Gast hält sich nicht an die Hausordnung, macht Lärm oder geht schlecht mit der Einrichtung um. Hier gilt: schnell, aber professionell reagieren.

  1. Suchen Sie das persönliche Gespräch: Oft klären sich Missverständnisse am besten in einem ruhigen, freundlichen Gespräch. Manchmal ist dem Gast sein Verhalten gar nicht bewusst.
  2. Schreiben Sie eine Abmahnung: Bringt das Gespräch nichts, setzen Sie eine schriftliche Abmahnung auf. Beschreiben Sie das falsche Verhalten genau. Fordern Sie den Gast klar auf, es zu unterlassen.
  3. Dokumentieren Sie alles: Halten Sie jeden Vorfall und jedes Gespräch schriftlich fest. Notizen, Daten und Uhrzeiten sind im Streitfall sehr wertvoll.

Bei wirklich schlimmen Verstößen bleibt als letzter Schritt die fristlose Kündigung. Für solche Fälle ist es immer gut, sich vorher rechtlich beraten zu lassen.

Welche Nebenkosten kann ich als Pauschale abrechnen?

Bei der Vermietung auf Zeit ist eine Nebenkostenpauschale die einfachste und fairste Lösung für beide Seiten. Sie sparen sich die komplizierte Einzelabrechnung. Der Mieter weiß genau, was auf ihn zukommt.

In die Pauschale gehören typischerweise:

  • Heizung und Warmwasser
  • Strom und Wasserverbrauch
  • Grundsteuer
  • Gebäudeversicherungen
  • Kosten für Müllabfuhr und Straßenreinigung
  • Natürlich auch Internet und Fernsehen (GEZ nicht vergessen!)

Berechnen Sie die Pauschale realistisch, damit sie die tatsächlichen Kosten gut abdeckt. Ein kleiner Puffer für Schwankungen ist klug, aber übertreiben Sie es nicht. So schaffen Sie von Anfang an klare Verhältnisse und vermeiden spätere Diskussionen.


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