1 Stunde Pause bei 8 Stunden Arbeit: Die wichtigsten Regeln für die Baustelle
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1 Stunde Pause bei 8 Stunden Arbeit: Die wichtigsten Regeln für die Baustelle

Richard
17 Min. Lesezeit

Ist 1 Stunde Pause bei 8 Stunden Arbeit Pflicht? Die kurze Antwort: Nein. Das Gesetz schreibt nur 30 Minuten vor. Trotzdem ist die einstündige Pause auf Baustellen und für Monteure üblich. Das hat gute Gründe. Sie ist wichtig für die Sicherheit und für echte Erholung.

Warum eine Stunde Pause bei acht Stunden Arbeit normal ist

Viele fragen sich: Warum machen wir eine ganze Stunde Pause? Das Gesetz verlangt doch viel weniger. Die Antwort ist einfach: Die einstündige Pause hat sich im harten Arbeitsalltag bewährt. Das gilt besonders bei anstrengenden Jobs wie auf dem Bau. Sie ist eine Mischung aus Gesetz und Notwendigkeit.

Die Stunde setzt sich meist so zusammen:

  • 30 Minuten gesetzliche Ruhepause: Das ist das Minimum, das der Gesetzgeber vorschreibt.
  • 30 Minuten zusätzliche Pause: Diese Zeit ist sehr wertvoll. Sie wird oft für den Weg zur Kantine, das Mittagessen oder zum Durchatmen genutzt.

Diese Aufteilung steht oft in Tarifverträgen oder Betriebsvereinbarungen. Das schafft eine klare Struktur. So haben alle Mitarbeiter eine verlässliche Zeit, um wirklich abzuschalten.

Die gesetzliche Grundlage verstehen

In Deutschland regelt das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) die Pausen. Der § 4 macht klare Vorgaben: Wer mehr als sechs Stunden am Stück arbeitet, hat Anspruch auf mindestens 30 Minuten Pause. Bei einem Arbeitstag von über neun Stunden müssen es sogar 45 Minuten sein.

Die Pausenregel ist mehr als nur eine Vorschrift. Sie ist aktiver Schutz bei der Arbeit. Wer übermüdet ist, riskiert Unfälle. Ein kurzer Sekundenschlaf an der falschen Maschine kann schlimme Folgen haben.

Eine gut genutzte Pause ist kein Zeitverlust. Sie ist eine Investition in Sicherheit und Leistung. Wer ausgeruht ist, macht weniger Fehler und arbeitet besser.

Pausenzeiten nach Arbeitsdauer auf einen Blick

Diese einfache Übersicht hilft, die gesetzlichen Regeln schnell zu verstehen. Sie zeigt, was der Gesetzgeber je nach Arbeitszeit vorschreibt.

Arbeitszeit pro TagGesetzliche Mindestpause
Bis zu 6 StundenKeine Pflichtpause
Mehr als 6 StundenMindestens 30 Minuten
Mehr als 9 StundenMindestens 45 Minuten

Die Tabelle zeigt die absoluten Mindestzeiten. Wie schon gesagt, haben sich in der Praxis längere Pausen von einer Stunde bewährt. Das gilt vor allem bei anstrengenden Arbeiten.

Vorteile einer klaren Pausenregelung

Eine großzügige einstündige Pause lohnt sich für alle. Studien zeigen, dass dadurch die Fehltage deutlich sinken. Laut einer Erhebung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) können die Fehlzeiten um bis zu 15 % sinken, wenn Arbeiter eine volle Stunde Pause machen.

Besonders für Monteure ist echte Erholung wichtig. Sie sind bei der Arbeit körperlich und geistig gefordert. Eine gute Pause bedeutet mehr als nur schnell etwas zu essen. Es geht darum, zur Ruhe zu kommen, sich neu zu konzentrieren und das Unfallrisiko zu senken.

Genauso wichtig ist die Erholung nach der Arbeit. Eine gute Unterkunft ist hier entscheidend. Erfahren Sie, warum ein passendes Monteurzimmer in Hannover bei der Erholung hilft und den nächsten Arbeitstag sicherer macht.

Die gesetzlichen Grundlagen der Pausenregelung einfach erklärt

Das Arbeitszeitgesetz klingt kompliziert. Aber die Regeln für Pausen sind eigentlich logisch und leicht zu verstehen. Im Kern geht es nur um eines: Deine Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz zu schützen. Der wichtigste Punkt hier ist der § 4 des Arbeitszeitgesetzes (ArbZG).

Dieses Gesetz ist keine Bitte, sondern eine klare Anweisung für jeden Chef. Es sorgt dafür, dass jeder Mitarbeiter nach einer gewissen Zeit wirklich eine Pause machen kann. Gerade auf dem Bau, wo der Körper hart arbeiten muss, ist das sehr wichtig, um fit und konzentriert zu bleiben.

Der Kern der Vorschrift: § 4 ArbZG

Das Gesetz teilt die Pausen einfach ein. Es kommt darauf an, wie lange dein Arbeitstag ist. Die Faustregel ist leicht zu merken: Wer mehr als sechs Stunden arbeitet, dem muss eine Pause gegeben werden. Und wie lange diese Pause sein muss, ist auch genau festgelegt.

Diese Regel gilt für fast jeden Arbeitnehmer in Deutschland. Egal ob auf der Baustelle, im Büro oder in der Werkstatt. Der Sinn dahinter ist, Überlastung zu vermeiden und die Konzentration hochzuhalten. Das senkt auch die Unfallgefahr stark.

  • Bei über 6 Stunden Arbeit: Dir stehen mindestens 30 Minuten Pause zu.
  • Bei über 9 Stunden Arbeit: Die gesetzliche Mindestpause steigt auf 45 Minuten.

Wichtig ist: Das ist die absolute Untergrenze. Viele kluge Firmen geben freiwillig mehr Zeit. Sie geben eine 1 Stunde Pause bei 8 Stunden Arbeit. Warum? Weil sie wissen, dass nur ein erholter Mitarbeiter auch ein guter Mitarbeiter ist.

Wie die Pause genommen werden darf

Du musst deine Pause nicht am Stück nehmen. Das Gesetz ist hier flexibel und erlaubt eine Aufteilung. Aber jeder Pausenteil muss mindestens 15 Minuten dauern. Mal eben fünf Minuten einen Kaffee holen, zählt also nicht als offizielle Ruhepause.

Außerdem ist wichtig: Die erste Pause muss spätestens nach sechs Stunden Arbeit gemacht werden. Dein Chef darf dich also nicht acht Stunden durcharbeiten lassen und dir die Pause am Ende als „früheren Feierabend“ geben. Das ist nicht erlaubt.

Die folgende Infografik zeigt dir auf einen Blick, wann welche Pause Pflicht ist.

Flussdiagramm zur Pausenpflicht: Zeigt erforderliche Pausenzeiten für Arbeitsdauern über 6 Stunden und über 9 Stunden.

Wie das Bild klar zeigt: Die Pausenpflicht hängt direkt an den Arbeitsstunden. Längere Tage bedeuten automatisch längere, vorgeschriebene Pausen.

Was als Pause zählt – und was nicht

Eine Pause ist eine echte Unterbrechung der Arbeit. In dieser Zeit hast du keine Pflichten und darfst deinen Arbeitsplatz auch verlassen. Du kannst frei entscheiden, was du tust.

Schon der Weg in die Kantine oder zum Pausenraum gehört zur Pause. Kurze Unterbrechungen sind aber keine Pausen im Sinne des Gesetzes. Dazu gehören der Gang zur Toilette, das Holen eines Kaffees oder das Besorgen von Material. Das sind kurze Pausen aus betrieblichen Gründen und gehören zur Arbeitszeit.

Eine echte Ruhepause bedeutet: Du musst für die Firma nicht erreichbar sein. Kein Telefon, keine E-Mails, keine „kurze Frage zwischendurch“.

Die Rolle von Tarifverträgen

Gibt es in deiner Firma einen Tarifvertrag? Dann schau da mal rein! Tarifverträge können nämlich von den gesetzlichen Regeln abweichen. Oft sind sie sogar besser für die Mitarbeiter, mit längeren Pausen oder flexibleren Aufteilungen. Die gesetzlichen Mindestregeln dürfen sie aber nur in seltenen Ausnahmen unterschreiten. Meistens sorgen sie für bessere und passende Regelungen für die Branche.

Rechtliche Sicherheit ist nicht nur bei der Arbeit, sondern auch bei der Unterkunft für Monteure wichtig. Ein guter Vertrag schützt vor Problemen. Einen nützlichen Leitfaden dazu findest du in unserem Artikel über den Muster-Mietvertrag für eine möblierte Wohnung.

Pausenplanung für Monteure in der Praxis

Die Theorie zu den Pausen ist eine Sache. Aber wie sieht das im hektischen Alltag auf einer Baustelle aus? Hier ist eine gute Planung sehr viel wert. Sie sorgt dafür, dass das Gesetz eingehalten wird. Sie verbessert aber auch die Stimmung und die Leistung des ganzen Teams.

Eine gute Pausenplanung ist nicht schwer. Aber sie muss zum Arbeitsablauf, zum Ort und zu den Bedürfnissen der Mitarbeiter passen. Es gibt keine perfekte Lösung für jede Firma. Aber ein paar Modelle haben sich im rauen Baustellenalltag bewährt.

Zwei Monteure in Arbeitskleidung besprechen einen Plan an einem Tisch, während sie eine Pause machen und essen.

Modelle für den Baustellenalltag

Welches Pausenmodell am besten passt, hängt stark vom Projekt ab. Auf einer riesigen Baustelle am Stadtrand sind die Bedingungen anders als bei einem schnellen Einsatz in der Innenstadt.

Hier sind zwei übliche Modelle, die sich in der Praxis bewährt haben:

  • Der Klassiker: Eine lange, gemeinsame Mittagspause. Hier macht die ganze Mannschaft zur gleichen Zeit 60 Minuten am Stück Pause. Das ist einfach zu organisieren und stärkt den Zusammenhalt. Alle können zusammen essen und reden.
  • Der Flexible: Die aufgeteilte Pause. Dabei wird die Stunde aufgeteilt, zum Beispiel in 30 Minuten Mittagspause und zwei kurze 15-Minuten-Pausen am Vor- und Nachmittag. Das ist perfekt, um Leistungstiefs zu vermeiden und den ganzen Tag konzentriert zu bleiben.

Um das Beste aus der Pause zu machen, kann man auch kurze Workout-Routinen für Berufstätige einbauen. Nur wenige Minuten Bewegung können helfen, Verspannungen zu lösen und den Kreislauf anzukurbeln.

Ein guter Pausenplan ist kein starres Gesetz, sondern ein flexibles Werkzeug. Er muss zur Baustelle passen, damit das Team sich bestmöglich erholen kann.

Tipps für eine bessere Pausengestaltung

Eine Pause ist mehr als nur eine Arbeitsunterbrechung. Die Umgebung ist wichtig dafür, ob man danach wirklich erholt ist. In einer lauten, schmutzigen Ecke kann man schlecht neue Energie tanken.

Achten Sie deshalb auf ein paar einfache, aber wirkungsvolle Dinge:

  1. Ein echter Pausenraum: Ein sauberer, trockener und im Winter warmer Ort sollte das Minimum sein. Tische und Stühle sind dabei selbstverständlich.
  2. Die richtige Ausstattung: Eine Mikrowelle zum Aufwärmen von Essen, ein Wasserkocher für Kaffee und am besten ein Kühlschrank – das macht einen großen Unterschied im Alltag.
  3. Klare Trennung: Der Pausenraum muss klar vom Arbeitsbereich getrennt sein. Das hilft dem Kopf, wirklich abzuschalten und an andere Dinge zu denken.

Dieser Gedanke endet nicht nach Feierabend. Für die Erholung in der Nacht ist eine gute Unterkunft entscheidend. Die Möglichkeit, sich in einer richtigen Küche selbst etwas zu kochen, ist viel besser als Fast Food. In unserem Ratgeber erfahren Sie, worauf es bei einer guten Wohnung für Monteure ankommt. So steigern Sie die Zufriedenheit Ihres Teams nachhaltig.

Bezahlte oder unbezahlte Pause – was Sie wissen müssen

Eine der wichtigsten Fragen im Job ist: Bekomme ich für meine Pause Geld? Die Antwort ist zuerst einfach. Aber die Details sind wichtig. Wir erklären, wann die Pause bezahlt wird und wann nicht.

Grundsätzlich gilt in Deutschland eine klare Regel: Ruhepausen sind unbezahlte Zeit. Das Arbeitszeitgesetz sieht eine Pause als echte Unterbrechung der Arbeit. In dieser Zeit müssen Sie nicht arbeiten und können frei entscheiden, was Sie tun. Sie können zum Bäcker gehen, ein Buch lesen oder sich ausruhen. Weil Sie in dieser Zeit nicht für Ihren Arbeitgeber arbeiten, muss er sie auch nicht bezahlen.

Der Grundsatz: Keine Arbeit, kein Lohn

Das ist der Kern der Sache. Wenn Sie acht Stunden arbeiten und eine Stunde Pause machen, sind Sie insgesamt neun Stunden am Arbeitsplatz. Ihre Lohnabrechnung zeigt aber nur acht Stunden Arbeitszeit. Die 1 Stunde Pause bei 8 Stunden Arbeit wird also in der Regel vom Lohn abgezogen.

Das gilt für die gesetzliche Mindestpause von 30 Minuten und auch für eine längere, einstündige Mittagspause. Der kurze Gang zur Toilette oder das schnelle Holen eines Kaffees zählt nicht als Pause. Es ist eine kurzfristige Arbeitsunterbrechung. Diese wird normalerweise bezahlt.

Merken Sie sich: Eine echte Pause beginnt, wenn Sie von allen beruflichen Pflichten frei sind. Sie müssen in dieser Zeit also auch nicht erreichbar sein oder auf Abruf warten.

Ausnahmen bestätigen die Regel

Wie so oft im Leben, gibt es auch hier Ausnahmen. Manchmal kann Ihre Pause tatsächlich bezahlt werden. Das ist aber nicht die gesetzliche Regel. Es ist das Ergebnis von besonderen Vereinbarungen.

Solche besseren Ausnahmen finden sich oft hier:

  • Im Tarifvertrag: Einige Branchen oder große Firmen haben in ihren Tarifverträgen festgelegt, dass Pausen bezahlt werden. Das ist ein großer Vorteil für die Mitarbeiter.
  • In der Betriebsvereinbarung: Auch in der Firma können sich Arbeitgeber und Betriebsrat auf bezahlte Pausen einigen. Das macht das Unternehmen als Arbeitgeber oft attraktiver.
  • Im Arbeitsvertrag: Das ist seltener, aber möglich: Eine solche Regel kann auch direkt in Ihrem persönlichen Arbeitsvertrag stehen.

Es lohnt sich also, einen genauen Blick in die eigenen Verträge zu werfen. Ohne eine solche schriftliche Zusage bleibt die Pause aber unbezahlt.

Sonderfall: Die Betriebspause

Dann gibt es noch einen besonderen Fall, die sogenannte Betriebspause. Stellen Sie sich vor, eine Maschine in der Werkstatt fällt aus. Oder es gibt eine technische Störung. Der Arbeitgeber ordnet eine Zwangspause an, bis das Problem gelöst ist.

Wenn Sie während dieser Zeit am Arbeitsplatz bleiben müssen und auf Abruf bereitstehen, zählt das als Arbeitszeit. Diese Zeit muss bezahlt werden. Der entscheidende Unterschied ist hier: Sie können nicht frei über Ihre Zeit entscheiden, sondern müssen auf Anweisungen warten.

Wie gute Pausen die Wahl der Monteurunterkunft beeinflussen

Eine erholsame Pause endet nicht mit dem Schlusspfiff auf der Baustelle. Sie geht nach Feierabend weiter, und zwar in der Unterkunft. Nach einem harten Acht-Stunden-Tag ist eine gute Umgebung zum Abschalten sehr wichtig für die Leistung am nächsten Morgen.

Die Qualität der Unterkunft spielt dabei eine riesige Rolle. Sie ist mehr als nur ein Bett zum Schlafen. Sie ist der Ort, an dem die Energie für den nächsten anstrengenden Arbeitstag wieder aufgeladen wird.

Blick in eine saubere Monteurunterkunft mit Tisch, Stiefeln, Wasserkocher und einer blauen Tür.

Warum die richtige Unterkunft so wichtig ist

Stellen Sie sich das mal vor: Ihre Monteure kommen nach einem langen, anstrengenden Tag zurück. Sie sind müde und hungrig. Das Letzte, was sie jetzt brauchen, ist Stress bei der Parkplatzsuche. Oder der Zwang, teures und ungesundes Fast Food essen zu müssen.

Eine gute Monteurunterkunft nimmt ihnen diese Sorgen ab. Sie bietet praktische Vorteile, die bei der Erholung helfen. Genau hier setzen Anbieter wie die Lupero UG in Hannover an. Sie wollen den Feierabend so angenehm und einfach wie möglich machen.

Diese Merkmale machen den Unterschied:

  • Flexibler Check-in: Ein 24/7 Check-in per Schlüsselbox bedeutet, dass niemand hetzen muss, wenn es auf der Baustelle mal länger dauert. Ankommen, wann es passt.
  • Echte Küche: Eine voll ausgestattete Küche gibt die Freiheit, sich eine richtige Mahlzeit zu kochen. Das ist nicht nur günstiger, sondern auch viel gesünder als die fünfte Pizza in der Woche.
  • Kostenlose Parkplätze: Ein Parkplatz direkt am Haus erspart nach Feierabend die nervige Suche und schont die Nerven.

Der Einfluss auf Leistung und Zufriedenheit

Zufriedene Mitarbeiter sind gute Mitarbeiter. Das ist ganz einfach. Eine gute Unterkunft ist ein klares Zeichen der Wertschätzung. Sie hat direkte Auswirkungen auf die Arbeitsmoral und die Fitness des ganzen Teams.

Die Einhaltung der 1 Stunde Pause bei 8 Stunden Arbeit hängt eng mit der Erholung danach zusammen. Wer sich nach der Arbeit nicht richtig erholen kann, dem hilft auch die beste Pause nichts. Gerade in Hannover, einem Zentrum für Bauprojekte, ist der Bedarf an guten Unterkünften riesig. Die Nachfrage in Top-Postleitzahlen wie 30167 und 30625 wächst jährlich um etwa 28 %. Davon profitieren Anbieter, die sich auf die Bedürfnisse von Handwerkerteams spezialisiert haben. Erfahren Sie mehr über die Entwicklung auf dem Markt für Monteurunterkünfte auf pressebox.de.

Eine gute Monteurunterkunft ist kein Kostenfaktor. Sie ist eine kluge Investition in die Gesundheit und Leistung Ihres Teams. Sie sorgt dafür, dass Ihre Mannschaft jeden Morgen fit und motiviert zur Arbeit kommt.

Die Wahl der Unterkunft beeinflusst also direkt, wie gut sich Ihr Team erholt. Das wirkt sich am Ende positiv auf die Qualität der Arbeit und die Einhaltung von Zeitplänen aus. Um mehr darüber zu erfahren, was eine gute Unterkunft ausmacht, lesen Sie auch unseren Beitrag Was sind Monteurzimmer und worauf Sie bei der Auswahl achten sollten.

Die Pausenregelung für Arbeitgeber – eine Checkliste für die Praxis

Wer als Arbeitgeber oder Projektleiter den Überblick behalten will, braucht eine klare Linie. Damit bei der Pausenregelung alles richtig läuft, haben wir die wichtigsten Punkte in einer einfachen Checkliste gesammelt. So halten Sie alle Gesetze ein und sorgen für klare Regeln im Team.

Denken Sie daran: Eine gute Organisation der Pausen ist nicht nur wichtig, um Strafen zu vermeiden. Sie sorgt auch für zufriedene und leistungsfähige Mitarbeiter. Nutzen Sie diese Punkte als praktisches Werkzeug für Ihren Arbeitsalltag.

Das Fundament: Die Grundlagen der Pausenplanung

Alles fängt mit den Grundlagen an. Jede gute Planung baut auf diesen Punkten auf.

  • Pausenzeiten festlegen: Bestimmen Sie klare Pausenzeiten. Ob Sie eine 1 Stunde Pause bei 8 Stunden Arbeit geben oder die gesetzlichen 30 Minuten ansetzen – jeder im Team muss wissen, wann Pause ist.
  • Klar mitteilen: Hängen Sie die Pausenzeiten gut sichtbar aus. Zum Beispiel im Pausenraum oder am Schwarzen Brett. So gibt es keine Missverständnisse.
  • Arbeitszeit richtig erfassen: Sorgen Sie dafür, dass Pausen nicht als Arbeitszeit erfasst werden. Das ist wichtig für eine richtige Lohnabrechnung und schützt Sie vor rechtlichen Problemen.

Die richtige Pausenregelung hat auch wirtschaftliche Vorteile. Gerade in Hannover, einem wichtigen Ort für das Bauwachstum, zeigt die Erfahrung: Korrekt eingehaltene Pausen senken die Ausfälle durch Unachtsamkeit um bis zu 20 %. Das spart jährlich viel Geld und entlastet die Personalkosten. Mehr über die Entwicklung im Bereich Monteurunterkünfte lesen Sie auf monteurunterkunft.de.

Umsetzung und Kontrolle im Arbeitsalltag

Wenn die Regeln stehen, geht es an die Umsetzung auf der Baustelle oder in der Firma. Diese Punkte helfen Ihnen dabei.

Eine gut dokumentierte Pausenregelung ist Ihr bester Schutz bei einer Kontrolle. Sie zeigt, dass Sie Ihre Pflichten als Arbeitgeber ernst nehmen und für das Wohl Ihrer Mitarbeiter sorgen.

Sorgen Sie also für eine lückenlose Dokumentation und klare Ansagen an Ihr Team.

  1. Pausenräume bereitstellen: Schaffen Sie einen sauberen und ruhigen Ort, an dem sich Ihr Team wirklich erholen kann. Niemand macht gerne Pause zwischen Werkzeug und Material.
  2. Einhaltung kontrollieren: Ja, als Arbeitgeber müssen Sie darauf achten, dass Pausen auch wirklich genommen werden. Oft reicht schon ein kurzer, freundlicher Hinweis an Mitarbeiter, die gerne durcharbeiten.
  3. Dokumentation sicherstellen: Notieren Sie die genommenen Pausenzeiten. Das ist Ihr Vorteil bei Prüfungen durch den Zoll oder die Berufsgenossenschaft und schützt Sie vor unangenehmen Fragen.

Die Organisation endet übrigens nicht bei der Pause. Wenn Sie als Arbeitgeber eine Wohnung für Arbeitnehmer mieten, gelten ebenfalls klare Regeln, die Sie unbedingt kennen sollten.

Häufig gestellte Fragen zur Pausenregelung

Im Arbeitsalltag, gerade auf der Baustelle, kommen immer wieder die gleichen Fragen zur Pause auf. Das ist normal, denn hier gibt es viele Mythen und Gerüchte. Wir bringen Licht ins Dunkel und geben Ihnen klare, einfache Antworten auf die häufigsten Fragen.

Muss ich bei 8 Stunden Arbeit genau eine Stunde Pause machen?

Nein, eine volle Stunde ist nicht gesetzlich vorgeschrieben. Das Arbeitszeitgesetz verlangt bei mehr als sechs Stunden Arbeit mindestens 30 Minuten Pause. Bei über neun Stunden sind es dann 45 Minuten.

Woher kommt dann die berühmte Stunde Pause bei 8 Stunden Arbeit? Ganz einfach: Sie hat sich in der Praxis bewährt, besonders im Handwerk und auf dem Bau. Meistens werden die gesetzlichen 30 Minuten mit einer zusätzlichen halben Stunde für ein richtiges Mittagessen verbunden. Diese Regel steht oft direkt im Arbeits- oder Tarifvertrag. So hat jeder eine echte Pause.

Darf mein Chef vorschreiben, wann ich meine Pause nehme?

Ja, das darf er. Der Arbeitgeber hat das sogenannte Direktionsrecht. Das bedeutet, er kann den Zeitpunkt der Pausen festlegen. So sorgt er dafür, dass die Abläufe in der Firma gut funktionieren und die Arbeit nicht stillsteht.

Wichtig ist aber: Er muss die Pausenzeiten vorher und klar bekannt geben. Die erste Pause muss spätestens nach sechs Stunden Arbeit gemacht werden. Oft werden die genauen Zeiten in einer Betriebsvereinbarung für das ganze Team festgelegt.

Ein wichtiger Punkt: Der Chef kann den Zeitpunkt der Pause zwar bestimmen, aber er darf sie Ihnen niemals verbieten. Das Einhalten der Pausen ist eine Pflicht für beide Seiten – Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Was passiert, wenn ich meine Pause nicht nehme?

Ganz klar: Wer auf seine Pause verzichtet, verstößt gegen das Arbeitszeitgesetz. Das ist keine Kleinigkeit und kann für beide Seiten Probleme bringen. Ihr Vorgesetzter muss sogar darauf achten, dass Sie Ihre Pausen auch wirklich nehmen.

Bei Kontrollen, zum Beispiel durch den Zoll oder die Berufsgenossenschaft, kann es hohe Strafen geben. Aber viel wichtiger ist Ihre Gesundheit: Sie riskieren Ihre eigene Sicherheit. Ohne Pause lässt die Konzentration nach, die Fehlerquote steigt und das Unfallrisiko auf der Baustelle wird viel höher. Pausen sind kein Luxus, sondern ein wichtiger Teil des Arbeitsschutzes.

Zählt eine Raucherpause als Arbeitszeit?

Nein, die Zigarette zwischendurch ist reine Privatsache. Sie gilt nicht als bezahlte Arbeitszeit. In den meisten Firmen müssen Mitarbeiter für eine Raucherpause ausstempeln. So wird die Zeit richtig erfasst.

Diese kurzen Unterbrechungen sind auch kein Ersatz für die gesetzliche Ruhepause. Die vollen 30 oder 45 Minuten Pause stehen Ihnen zusätzlich zu. Und diese müssen ungestört und am Stück (oder in Teilen von mindestens 15 Minuten) genommen werden können.


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